Verkündet die glorreiche Wiederkehr Christi

Liebe Schwestern und Brüder,

wir bieten euch die Botschaft des Heiligen Apostels Petrus an, in der uns die Grundlage unseres Lebens und unseres Zeugnisses in dieser Zeit gezeigt wird.

Wie euch sicherlich aufgefallen ist, folgen die Botschaften in letzter Zeit in raschem Tempo aufeinander und stammen von verschiedenen Werkzeugen, nicht nur vom Herrn selbst. Das soll euch nicht erstaunen. Wir befinden uns nämlich in Zeiten, in denen Gott die Kirche des ganzen Universums zugunsten der Erde miteinbezieht, um der Menschheit sein Wirken zu offenbaren.

Darüber hinaus sind wir als Mitglieder der Zentralen Zelle unsererseits in das Wirken der außergewöhnlichen Werkzeuge und der gesamten Kirche miteinbezogen, mit denen wir eine lebendige Gemeinschaft leben und mit denen wir im Einklang handeln. Mit unserem Zeugnis möchten wir euch darüber in Kenntnis setzen, was uns auf detaillierte Weise in dieser Zeit gezeigt und erklärt wird, mit bisweilen völlig neuen und besonderen Akzenten. Auch darüber dürft ihr euch nicht wundern. Die Zeiten sind bedeutsam und drängen auf die Neuheit und das glorreiche Kommen Christi hin.

Wir hoffen, dass euch all das helfen möge, völlig auf das eine Antwort zu geben, was uns unser christlicher Glaube zu leben lehrt. Wir grüßen euch mit geschwisterlicher Zuneigung und segnen euch.

Stefania Caterina und Tomislav Vlašić

Botschaft des Heiligen Apostels Petrus vom 30. April 2020

 

Verkündet die glorreiche Wiederkehr Christi

 

„Geliebte Kinder, ich segne euch. Ihr alle seid nicht nur meine Kinder, sondern auch geliebte Schwestern und Brüder. Ich möchte euch einige Dinge erklären, die für euch wichtig sind.

Wie ihr wisst, war unser Predigen als Apostel das Zeugnis dessen, was wir erlebt hatten.[1] Wir verkündeten, dass Jesus Christus, Sohn Gottes, wahrer Gott und wahrer Mensch, auf der Erde Mensch wurde, starb, auferstanden ist und in den Himmel aufgenommen wurde. Das war der Schwerpunkt unseres Predigens.[2]

Wir mussten uns mit der jüdischen Mentalität der damaligen Zeit, mit unserer Religion auseinandersetzen, die die Allerheiligste Dreifaltigkeit ablehnte. Sie hielt Jesus für einen Gotteslästerer, weil Er sich zum Sohn Gottes erklärt hatte.[3] Für uns war es grundlegend, die Beziehung zwischen dem Alten Testament und dem Evangelium, zwischen dem Alten und dem Neuen Bund ins Licht zu rücken. Denn Jesus stellte die Erfüllung aller Verheißungen der Propheten an das Volk Israel dar, den Höhepunkt des Wegs unseres Volkes. Aus dem Volk des Alten Bundes musste das Volk des Neuen Bundes hervorgehen, ein neues und erlöstes Volk, das durch das Opfer des Kreuzes gezeugt wurde.[4]

Wir waren uns bewusst, etwas Außergewöhnliches zu behaupten, eine Neuigkeit, die die Mentalität unserer Landsleute und der Heiden, mit denen wir in Kontakt kamen, erschütterte. Zu verkünden, dass Gott auf die Erde gekommen war und Mensch wurde, war nicht völlig neu: andere heidnische Religionen beinhalteten das Herabkommen und die Verkörperung einiger Götter unter den Menschen. Aber zu behaupten, dass der Sohn Gottes auf die Erde herabgekommen, am Kreuz für unsere Sünden gestorben, auferstanden und in den Himmel aufgefahren sei, war etwas Ungeheuerliches.

Unsere Verkündigung beschränkte sich aber nicht darauf. Wir wussten nämlich, dass Jesus auf die Erde zurückkehren würde und deshalb verkündeten wir offen sein zweites Kommen. Für uns Apostel war die Wiederkehr Jesu eine unmittelbar bevorstehende Tatsache[5] und das wäre sie auch gewesen, hätte die Kirche eine umfassende Antwort gegeben und sich die Menschheit bekehrt, was nicht geschah.

Fast alle glauben, dass die erste Kirche eine vollkommen geeinte und solidarische Gemeinschaft war. Aber dieses idyllische Bild entspricht nicht der Wahrheit. Es gab viele Heilige unter uns, das ja, aber in unseren christlichen Gemeinden begannen sich die ersten Spaltungen zu zeigen, denn der Dämon hatte sein zerstörerisches Werk schon begonnen. Viele traten der Kirche bei, aber nicht alle waren aufrichtig, insbesondere die Gelehrten. Diese suchten vor allem Ehrenplätze unter den einfachen und wenig gebildeten Menschen, aus denen sich die ersten Christen zusammensetzten. Sie verunsicherten die Kleinen mit ihrer falschen Weisheit und der Auferlegung bereits überholter Traditionen.[6]

Das israelitische Volk, dem wir predigten und das der Empfänger viele Verheißungen Gottes war, akzeptierte weder Jesus Christus noch unser Zeugnis. Die religiösen und politischen Häupter wiegelten das Volk gegen uns auf, wie sie es schon zuvor bei Jesus getan hatten, ungeachtet der Wunder und Zeichen, die uns begleiteten. Die Römer und die Heiden hielten uns im Allgemeinen für gefährliche Revolutionäre oder Utopisten ohne Zukunft.

Da wir die unmittelbare Wiederkehr des Herrn verkündeten und diese nicht eintrat, wurden wir von unseren Feinden, von denen bereits viele in unsere Gemeinden eingedrungen waren, als Fantasten und Fanatiker betrachtet. Auf diese Weise legte sich allmählich Schweigen auf die die Wiederkehr Christi. Sie blieb eine nebensächliche Tatsache, angesiedelt in einer undefinierten Zukunft, ein Ereignis, auf das wenige warten und von dem die heutigen Prediger selten sprechen. Vielmehr wird jeder von euch, der die Wiederkehr des Herrn verkündet, als Schwarzmaler, Millenarist und so weiter bezeichnet.

Die glorreiche Wiederkehr Christi ist aber kein Märchen und auch keine so weit entfernte Tatsache.[7] Ihr lebt nämlich in einer historischen Phase, die dem Kommen des Herrn Jesus vorausgeht. Ihr befindet euch in den letzten Zeiten. Ihr seid in eine sehr starke Dynamik eingetaucht, die das ganze Universum umfängt, denn die ganze Schöpfung ist in Bewegung in Vorbereitung auf die Wiederkehr Jesu.

Daher reicht es jetzt nicht mehr zu verkünden, dass Jesus Christus Mensch wurde, starb und auferstanden ist. Das ist keine völlige Neuigkeit mehr; das Gute oder das Böse, die grundlegenden Prinzipien des Christentums sind einem Großteil der Menschheit der Erde bekannt. Heute seid ihr dazu aufgerufen, die glorreiche Wiederkehr Christi mit Nachdruck zu verkünden.

Es reicht auch nicht aufgrund der Heiligen Schriften zu behaupten, dass Jesus der auf die Erde gekommene Christus ist. Im Licht dessen, was euch offenbart wurde, müsst ihr dem Volk vielmehr zeigen, wie die großen Propheten des Alten Testaments diese Zeiten und die neue Schöpfung bereits ankündigten. Auch wenn sie Bilder verwendeten, die den Menschen der damaligen Zeit angepasst waren und dem Menschen von heute möglicherweise fremd sind, zeichnet sich in den alten Propheten mit Klarheit die neue Schöpfung ab, die für das Volk Gottes vorbereitet wird.[8]

Es ist jetzt eure Aufgabe, die Verbindung zwischen dem zu zeigen, was in der Vergangenheit angekündigt wurde und dem, was heute vor euren Augen geschieht. Viele glauben, dass sich die alten Prophezeiungen mit dem ersten Kommen Christi erfüllt hätten, aber dem ist nicht so. Jesus muss zurückkehren, um die neue Schöpfung zu eröffnen, in der die Zeit, der Raum und die Geschichte völlig anders sein werden und wo alles vollkommen erfüllt sein wird. Auch davon sprachen die alten Propheten Israels. Der Heilige Geist wird euch dabei helfen, die Aktualität jedes Wortes der Bibel zu verstehen.

Die Zeit, in der ihr lebt, ist der unumgängliche Schritt auf die Erfüllung der menschlichen Geschichte hin. Es ist eine Zwischendimension, die sich zwischen der Dimension der Vergangenheit und der Zukunft ansiedelt. Die alte Schöpfung ist dabei zu sterben und die neue Schöpfung kommt hervor.[9] Alles ist in schneller Umwandlung. Das Volk Gottes, seine Kirche des ganzen Universums, ist der Motor dieser Umwandlung.[10] Gott ist dabei, durch sein Volk zu wirken, um all das ans Licht zu bringen, was existiert, um das Gute zu fördern und das Böse zum Zurückweichen zu bringen.[11] Euer Zeugnis konzentriert sich also auf das zweite Kommen Christi und der neuen Schöpfung.

Viele Menschen bekehrten sich in der Vergangenheit nicht zu Christus und werden sich auch jetzt nicht bekehren. Sie lehnten den Vater bereits zum Zeitpunkt der Empfängnis ab, weshalb sie nicht von Ihm unterwiesen wurden. Der Vater unterweist euch zum Zeitpunkt der Empfängnis, indem Er euch das Siegel seines Sohnes Jesus Christus auflegt. Auf diese Weise erhaltet ihr eine Unterweisung, die viel mehr ist als jede Lehre. Sie bleibt in euch eingeprägt und wenn ihr wachst und euer Verstand dazu fähig ist, die Dinge zu verstehen, richtet ihr euch unmittelbar auf Jesus Christus aus.[12]

Leider gibt es einen großen Teil eurer Menschheit, in der all das nicht geschieht; nicht, weil es unmöglich wäre, sondern weil es schwierig ist. Denn dieser Teil der Menschheit hat diese anfängliche Unterweisung des Vaters nicht erhalten, da sie Gott zum Zeitpunkt der Empfängnis abgelehnt hat. Dazu kommen der Geist der Welt, die Lauheit der Christen der Erde, die kein Beispiel mehr sind und nicht mehr von Jesus Christus erzählen können, und das Wirken des Bösen, das versucht, jeden Einzelnen irrezuführen.[13]

Dennoch hat sich auf der Erde in dieser Zeit eine wichtige Sache ereignet: die „Kirche Jesu Christi des Universums“ hat sich offenbart, die auf eurem Planeten gegenwärtig, lebendig und wirksam ist. Es ist die Kirche, die von Jesus Christus gegründet wurde. Sie ist so, wie sie sich Jesus gewünscht hat. Es ist eine Kirche, die das Heil in das ganze Universum bringt, sich nicht auf die irdischen Dinge verschließt, sondern die Realitäten des Himmels verkündet.[14]

Aufgrund der Liebe, der Opfer und der Gebete dieser Kirche sendet der Allmächtige Herr jetzt neue Männer und Frauen auf die Erde. Heute kommen unter euch besondere Kinder auf die Welt, die zum Zeitpunkt der Empfängnis Ja gesagt haben und für die neuen Zeiten vorbereitet sind. Sie tragen das Siegel Christi in sich und gehören vollkommen der Unbefleckten Mutter, Königin und Miterlöserin an. Die Kirche Jesu Christi des Universums, die auf der Erde gegenwärtig ist, nimmt sie an und hilft ihnen zu wachsen. Sie werden kein Leben mehr in Einsamkeit und Verfolgung führen, wie es häufig bei den Heiligen der Fall war. Im Gegenteil, sie werden wie Sterne im Volk Gottes erstrahlen, geliebt und beschützt von der mächtigen Kirche Jesu Christi des Universums.[15]

Daher habt Mut, Schwestern und Brüder! Verkündet die Wiederkehr Christi und sprecht von den Wundern, die Gott heute vollbringt. Auch wenn ihr euch klein fühlt und zahlenmäßig als wenige, so seid ihr dennoch stark, denn ihr handelt in Gemeinschaft mit dem unermesslichen Volk des ganzen Universums, das euch liebt und euch unterstützt.

Ich bin bei euch und segne euch gemeinsam mit den Aposteln aller Zeiten, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

[1] Vgl. 1Joh 1,1-4

[2] Vgl. Apg 2,14-41

[3] Vgl. Mt 26,62-68

[4] Vgl. Lk 24; Apg 7; 1Pt 1,10-12

[5] Vgl. 2Petr 3,1-13

[6] Vgl. Apg 15,1-29

[7] Vgl. 2Petr 1,16-21

[8] Vgl. Jes 11,1-9

[9] Botschaft Jesu vom 3. August 2019: „Auf der Erde beginnt die neue Schöpfung“.

[10] Das ganze Programm, das wir in diesen Jahren verkündet haben, ist auf die Vereinigung in Jesus Christus ausgerichtet, durch die Unbefleckte Mutter und in seiner Kirche des ganzen Universums.

[11] Botschaft Jesu vom 12. April 2020 „Ich vertraue euch all das Gute an, das auf der Erde vollbracht wird“.

[12] Vgl. Joh 6,43-47

[13] „Über die Große Barriere hinaus“, Kap. 13 „Der Mikrokosmos“, S. 225 -244

[14] Am 20. Mai 2018 haben wir die Existenz und das Werk der „Kirche Jesu Christi des Universums“ verkündet. Auf dieser Webseite könnt ihr das diesbezügliche Dokument finden.

[15] „Die Geschichte neu schreiben – Band 2 – Das Universum und seine Bewohner“, S. 46-48; 60-63

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