Gedanken – „Suchen wir die Dreifaltige Macht“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. April 2019 – Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Pater Tomislav: Liebe Schwestern und Brüder, das Thema unserer heutigen Gedanken ist „Suchen wir die Dreifaltige Macht“. Ich hoffe, ihr alle habt diese Tage des Zeugnisses der Apostel und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus gut verbracht und ich hoffe auch, dass sich die Wahrheit und die Gnade der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus in euch eingeprägt haben, sodass wir, indem wir an seiner Auferstehung teilnehmen selbst als Auferstandene leben.

An diesem Sonntag feiern wir drei wichtige Aspekte: das Fest der Barmherzigen Liebe Christi, das uns allen teuer ist. Wir alle möchten die Barmherzigkeit Christi erhalten und wir werden versuchen zu erklären, wie wir sie wahrnehmen können. Der andere Aspekt geht durch die historischen Lesungen[1], durch das, was in der ersten Kirche geschehen ist und zuletzt eine kosmische Dimension, die mit dem Heiligen Apostel Johannes in der Offenbarung beginnt und die wir dann in der Botschaft vom 20. April[2], der Ostervigil, ausdrücken, die wir veröffentlichen, die wir aber auch für jene lesen, die sie selber nicht lesen aber zuhören können.

Die Auferstehung Jesu Christi ist sehr, sehr viel mehr als eine historische Wahrheit. Sie hat sich auf das ganze Universum ausgewirkt und ist in den dreifaltigen Wirbel eingegangen. Als Primärenergie, als rettende Energie hat sie einen dynamischen Weg begonnen, der bis zum Ende der Zeiten andauern wird, solange, bis das Volk Gottes in die neue Schöpfung gebracht ist. Davon spricht Jesus in der letzten Botschaft.

„Liebe Kinder,

ich segne euch mit der Macht meiner Auferstehung, die weder ein Märchen für Kinder ist noch eine schöne Vorstellung, sondern eine unbestreitbare Wirklichkeit, die im ganzen Universum vibriert. Mit meiner Auferstehung habe ich nicht nur das Werk der Erlösung zur Vollendung gebracht, sondern ich habe dem dreifaltigen Wirbel die Macht eingeprägt, die ihn unbesiegbar macht. Meine Auferstehung ist nämlich ein klarer Sieg über den Tod, der im satanischen Wirbel regiert. Der Tod kann nichts gegen die Macht meiner Auferstehung ausrichten.

Kinder, ihr habt mit mir diese Zeit erreicht und seid mit mir durch viele Prüfungen hindurchgegangen. Jetzt beginnt die Zeit, in der sich durch euch die Macht der Auferstehung zeigen muss. Sie wird sich durch mein Volk zeigen, damit alles, was ich vollbracht habe, durch mein Volk fortfährt, sich der Welt zu offenbaren. Mein Werk der Erlösung hat sich noch nicht erschöpft, sondern fährt durch mein Volk im ganzen Universum fort und dauert bis zum Ende der Zeiten an.

Ich erwarte mir von euch, dass ihr euch dieser Macht bewusst werdet, die in euch und unter euch wirkt. Ihr habt an meinem Tod teilgenommen, jetzt müsst ihr auch an meiner Auferstehung teilnehmen. Beginnt, aus der Macht des dreifaltigen Wirbels zu schöpfen, die die Macht meiner Auferstehung ist. Sie berührt euch ständig und sie berührt die ganze Schöpfung; durch euch bezieht sie die anderen Geschöpfe und die gesamte Erde mit ein. Das ist die wahre Evangelisierung der Erde, die ihr nur verwirklichen könnt, wenn ihr aus dieser Macht schöpft. Das bedeutet, dass ihr euch vollkommen von euch selbst leeren müsst, von euren Zweifeln und Ängsten, den Ideen und persönlichen Projekten.“

Das führt uns mit aller Dynamik in die kosmische Dimension der Ereignisse ein. Anlässlich des Festes der Barmherzigen Liebe beten viele für sich selbst und für die anderen. Jetzt muss der Blick geweitet werden. Der auferstandene Jesus Christus kommt uns entgegen, der im Universum viele Völker als der Auferstandene besucht. Die Zeit ist gekommen, dass diese Macht des Auferstandenen auch auf der Erde zu wirken beginnt. Wir sind dazu aufgerufen, unseren Blick zu heben und die egozentrische Ausrichtung auf uns selbst und auf die Erde zu vergessen. Das, was wir letztes Jahr verkündet haben, und zwar die Existenz der Kirche Jesu Christi des ganzen Universums, muss sich jetzt allmählich in uns und durch uns offenbaren.

Die Lesungen, die wir gelesen haben, haben viele Zeichen. Leider konzentrieren sich die Prediger an diesem Sonntag häufig auf den Heiligen Thomas, aber der auferstandene Jesus zeigte sich allen Aposteln. Er zeigte seine verherrlichten Wunden, ließ sich berühren und berührte die anderen. Sie hörten seine Stimme. Das erfolgt jetzt in der kosmischen Dimension im ganzen Universum, nicht nur für die zwölf Apostel, sondern für alle Apostel, einschließlich die erhabenen Werkzeuge, die Allerheiligste Jungfrau Maria, der Heilige Josef, die Gott treuen Schwestern und Brüder, die Zentrale Zelle, die Erzengel, die Engel, alle Heiligen. Jetzt berührt uns diese ganze dreifaltige Macht durch diese Werkzeuge und wir können diese Berührung spüren. Ich meine dabei nicht, dass alle Seher sein müssen, dass alle etwas sehen, dass sie eine Stimme hören müssen, sondern der Geist eines jeden von uns kann die Gegenwart des Geistes des auferstandenen Herrn spüren, der unser Schicksal verändert. Hören wir zu.

„Ich möchte durch euch handeln und werde es tun. Eurerseits, entledigt euch vollkommen eures Egoismus. Solange ihr fortfahrt, euch um euch selbst und eure Probleme zu drehen, um eure Krisen und Ängste, wie könnte ich handeln, wie könnte ich in euer Selbst eintreten, wenn es schon besetzt ist?

Bis heute habt ihr nicht vollkommen aus der Macht meiner Auferstehung geschöpft. Das deshalb, weil ihr noch nicht vollkommen in Gemeinschaft mit meinem Mystischen Leib eingetreten seid. Er handelt unablässig und ergießt all seine Macht in den dreifaltigen Wirbel. Der dreifaltige Wirbel ist keine abstrakte Figur, die fern von euch, jenseits von euch und jenseits dieser Erde ist; im Gegenteil, er ist eine Realität, die euch in jedem Augenblick umgibt und ergreift. Wenn ihr dazu fähig seid, diese Macht in euch und um euch wahrzunehmen, wenn ihr in den dreifaltigen Wirbel eintaucht, um aus seiner Kraft zu schöpfen, seid ihr gerettet. Ihr werdet von euren Krankheiten und euren Ängsten heilen und das ganze Volk wird wachsen.“

Um diesen kosmischen, dynamischen Schritt verstehen zu können, kehren wir zurück zum Bild, das wir im Evangelium, in den Lesungen finden. Der Heilige Petrus, der Heilige Johannes wurden innerlich berührt, gezwungen sich zu ändern, alles hinter sich zu lassen, in die Macht der Auferstehung einzutauchen und Jesus Christus mit dieser Macht zu folgen und das hat in ihnen eine Bewegung hervorgerufen, eine wundersame Bewegung zugunsten der anderen. Viele wurden gesund und das Volk kam auf sie zu, damit zumindest der Schatten der Apostel die Kranken berühren würde. Wenn sich die Menschen innerlich berühren lassen, sich innerlich entleeren und sich von der Macht des Lebens erfüllen lassen, die das Böse und den Tod besiegt, dann beginnt das wundersame Wirken und niemand kann widerstehen. Auch Satan muss fliehen und seine Werke müssen vernichtet werden.

Nehmen wir ein sehr eindeutiges Beispiel: der Heilige Johannes auf der Insel Patmos. Während er die Stimme hört und jemanden sieht, der aussieht wie der Menschensohn, fällt er um wie tot. Was soll das bedeuten? Das ist die Dimension, die Erfahrung des Geschöpfs. Wenn es Gott begegnet ist es tot! Es muss sich selbst absterben. Wenn es nicht sich selbst abstirbt, kann es auch nicht auferstehen. Jesus legt die rechte Hand auf ihn und er steht wieder auf. Dieser Prozess muss in jedem von uns stattfinden. Ohne Gott sind wir tot. Das haben wir in der Erbsünde erfahren und das wiederholt sich immer. Indem wir uns selbst absterben und bereit sind belebt zu werden, werden wir zu einem neuen Geschöpf, das eine Macht in sich trägt und diese Macht beginnt zu wirken. Im Heiligen Johannes hat die Macht begonnen, das Geheimnis der Bosheit aller Zeiten zu erleuchten, eine prophetische Macht, die sieben Kirchen zu erleuchten, denn jede von ihnen durchlebte Krisen, Zweifel, Schwierigkeiten aufgrund von einiger Untreue. Die Macht, die der Herr in uns hervorruft, heilt alles um uns. Leider bleibt der Mensch der Auferstehung gegenüber verschlossen. Wir sprechen nicht von den verschlossenen Türen der Apostel aus Angst vor den Juden, sondern wir sprechen von den inneren Türen, die der Mensch Gott gegenüber verschließt, weil er Gott nicht begegnen möchte und weil er sich selbst, so dekadent, nicht begegnen möchte und nicht sehen will, dass er sterben muss. Und der Mensch möchte nicht sterben, also wird er nicht auferstehen. Wenn wir uns nicht vor Gott zu Boden werfen so hinfällig, so sterblich und nicht möchten, dass der Herr eintritt, auch durch die aufgrund unserer Schwachheit, unserer Sterblichkeit verschlossenen Türen, dann kann Er nichts machen.

Es gibt etwas Seltsames im Menschen, seltsam aber an der Grenze zur Bosheit: er erlaubt Gott nicht, der reiner Geist ist, in seinen Geist, in sein Innerstes einzutreten. Er verteidigt es gegen Gott. Überlegt euch, wenn sich die Pflanzen jetzt im Frühling dem Wasser, der Sonne gegenüber verschließen würden und nicht erlauben, dass diese Energie in sie eintritt. Und Gott, von dem unser Leben abhängt – und unser Leben wird immer erfüllt, zurückgeholt – muss in uns frei gelassen werden, mit der Demut des Johannes, der wie tot niederfällt. Dieser innerliche Prozess ist jetzt grundlegend, damit dieses Volk aus der dreifaltigen Macht schöpfen kann und spontan aufbrechen kann wie die Pflanzen im Frühling wachsen, wenn der Regen, wenn die Sonne kommt. Es ist alles vor unseren Augen, lediglich wir sind freie Geschöpfe, wir Menschen, und wir müssen frei entscheiden.

„Jetzt erwarte ich mir Folgendes von euch: dass ihr beginnt, euch der Macht bewusst zu werden, die in euch ist und sie in Bewegung setzt, während ihr mit vollen Händen aus der Kraft des dreifaltigen Wirbels schöpft. Das kann nur durch die völlige Teilnahme an meinem Tod und meiner Auferstehung geschehen und dadurch, dass ihr euch all dessen entledigt, was das Fließen der Macht des dreifaltigen Wirbels in euch behindert.

Kinder, die Menschheit der Erde geht durch eine sehr schwere Krise, sie ist einen Schritt vom Abgrund entfernt; leider ist ihr das nicht bewusst. Sie setzt unerschrocken ihren Tanz am Rand des Abgrundes fort und bemerkt nicht, dass sie dabei ist hinabzustürzen. Aber ich werde nicht erlauben, dass meine Kinder hinabstürzen und werde dem Feind so viele Seelen wie möglich entreißen, aber ich brauche euch. Ich habe es nötig, dass ihr überall dort, wo ihr hingeht, mich in euch hinbringt. Ich brauche ein starkes Volk, das sich schnell im Gleichschritt mit der Gnade bewegt und nicht immer darüber nachdenkt, was und wie es tun muss, um mir zu gefallen. Ihr müsst nichts anderes tun, als mich in euch eintreten lassen. Das ist eure Aufgabe. Wenn ich die völlige Macht in euch übernehme, dann sende ich euch als Pfeile, um das Böse, den Tod, die Krankheit und die Finsternis zu besiegen.“

Der Herr hat die Apostel gesandt. Wir können nicht vollkommen aus der Gnade schöpfen, wenn wir nicht aufbrechen möchten. Wenn sich eine Pflanze dazu entscheiden würde, keine Früchte zu tragen, ist sie dazu bestimmt zu sterben, weil sie keine Samen weitergibt und das Leben nicht vervielfacht. Ein Christ, der in sich selbst verwurzelt ist, nur für sich selbst bittet, auch wenn er um Gnaden bittet, ist zum Überleben auf der Erde bestimmt und der Großteil der Christen lebt so auf der Erde. Und das ist die Zeit des Aufbruchs und wer nicht aufbrechen will, die Gnaden nicht Frucht bringen lassen möchte, keine Früchte der Auferstehung bringen möchte, der verliert die Gnaden und die Gnaden gelangen nicht zu diesen Seelen. Es ist sehr wichtig für uns alle, diese inneren Schritte wahrzunehmen, damit die dreifaltige Macht in uns wirken kann. Deshalb beharrt Jesus darauf, dass wir aufbrechen müssen.

„Ihr werdet auf der Erde die Kriege, die Krankheiten und die Gewalt zunehmen sehen, denn Satan ist rasend und blind. Er weiß nicht, was er tun und wohin er gehen soll. Auch er hat ein Volk zu führen, aber er weiß nicht wie. Er nimmt die Macht des dreifaltigen Wirbels und des Volkes Gottes wahr, aber er weiß weder, von wo er getroffen wird, noch wie er weitergehen soll. Ihr hingegen wisst es und werdet es immer besser wissen.

Die Erde braucht Botschafter des Friedens, der Liebe, der Kraft und der Auferstehung. Ich möchte euch senden, damit ihr mich lebendig und wirksam inmitten des verzweifelten Volkes tragt, zu den Schafen ohne Hirten. Das Gute und das Böse müssen bis zum Ende verzehrt werden. Alles muss ans Licht kommen, zur Fülle gebracht werden und sich in all seiner Kraft zeigen. Das Licht und die Finsternis, der Tod und das Leben werden sich in einem grandiosen Duell gegenübertreten. Deshalb, meine Kinder, positioniert euch gut.

Heute bitte ich euch um eine letzte und große Anstrengung, um euch endgültig von all dem zu befreien, was euch noch bedrückt. Jeder von euch weiß, was er beseitigen muss. Aber sorgt euch nicht, denn ich werde das in euch tun, wenn ihr mich handeln lasst. Nicht ihr seid es, die das Böse in euch und um euch besiegen müsst. Ich werde es sein, der das tut, aber ihr müsst alles in meine Hände legen, sonst werde ich euch nicht verwenden können. Wenn ihr fortfahrt, euer Leben in der Hand zu halten, werde ich euch nicht verwenden können. Daher, Kinder, bemüht euch, euch mir hinzugeben, damit ich mich euch hingeben kann. Auf diese Weise werdet ihr Wunder in eurem Leben sehen und die Wunden dieser Menschheit berühren.

Ich bin euch nahe. Wie immer vertraue ich euch meiner Mutter und dem Heiligen Josef an, die euch helfen und beschützen werden. Euch wird auch von den außergewöhnlichen Werkzeugen und von meinem ganzen Mystischen Leib geholfen werden. Ihr werdet in euch und um euch die Macht des dreifaltigen Wirbels spüren. Habt keine Angst und geht weiter. Tut das, was eure Aufgabe ist, mit Demut aber mit Entschlossenheit.

Ich segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

In unseren Gedanken kehren wir erneut zu den Lesungen zurück, die wir kurz zuvor gelesen haben: der auferstandene Jesus berührte das Leben und weckte es auf, um die Menschen zu senden und das ist die Zeit für das ganze Universum. Wir haben euch verkündet, dass das Universum auferweckt ist, die Heiligen sind auferweckt, gestärkt, die treuen Schwestern und Brüder sind gestärkt, die außergewöhnlichen Werkzeuge, die Zentrale Zelle sind gestärkt und auch die gewöhnlichen Werkzeuge. Jetzt muss das Volk verstehen. Nichts kann beginnen, wenn in uns die Liebe nicht beginnt, die Kinder Gottes zu Gott, in das ewige Leben zu bringen. Wir alle haben jeden Tag kleine oder große Sorgen des Lebens, aber diese Bewegung der dreifaltigen Macht kann unsere Probleme lösen, wenn wir dieser Macht in uns den Vorrang geben.

Es ist wahr, dass Gott heute im ganzen Universum handelt. Ich nehme die Worte Jesu: «Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.» Und Gott, der Herr sendet alle Kinder, wie Er den Sohn gesendet hat. Das ist das Gesetz des Reinen Geistes, das für alle Ewigkeit gilt. «Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.»

Leider haben wir uns auf die Lösung unserer Sünden konzentriert. Auch das ist wichtig, aber geht in euch, was bedeutet die Sünden zu vergeben? Es bedeutet alles zu beseitigen, was Gott, uns selbst und dem Nächsten gegenüber innerlich faulig ist. Und nur das garantiert uns, den Heiligen Geist in uns zu empfangen. Und je reiner unsere Hingabe an den auferstandenen Herrn Jesus Christus, den Herrn des Universums ist, ausgehend von unserem Innersten, umso reiner ist unser Handeln. Zuerst zugunsten von uns selbst, um uns von den Krankheiten, von allem Verdorbenen, das in uns ist, zu befreien, von jener verdorbenen Quelle und die Menschheit zu befreien und auf diese Weise breitet sich der Geist Gottes auf die Menschen, auf seine Geschöpfe aus. Und das ist das evangelisierende Wirken aller Menschen.

In diesen Tagen haben wir die kleine Greta Thunberg[3] gehört und gesehen, ein einfaches Mädchen, das viel um sich bewegt hat und wir haben alle Möglichkeiten, um uns etwas zu bewegen. Wenn wir nichts bewegen, setzen wir uns innerlich nieder, in unsere Berechnungen, in unsere Probleme, in unsere Ängste und in uns nisten sich die Sünde, die Verdorbenheit und der Tod ein. Nein, tun wir das nicht. Brechen wir auf und dann sehen wir, dass die Dynamik der Gnade heute nicht mehr nur auf die Erde konzentriert ist und dass die Kirche der Erde, die sich im Geozentrismus verschlossen hat, einen Fehler macht. Sie wird es nicht schaffen. Die Kirche des ganzen Universums wird die Kraft geben und das Böse verjagen. Sie ist das gewöhnliche Werkzeug. Von allen Kindern Gottes muss das Böse verschwinden. Die Hölle wird am Ende geschlossen werden und die Kinder Gottes werden in die neue Schöpfung eintreten, aber in jedem von uns muss das geschehen. Das sind die Gesetze des Lebens, so wie Gesetze der Medizin, der Therapie existieren. Es sind Gesetze des Lebens.

Es ist also der Augenblick, wo auch wir uns auf der Erde nichts Magisches von den treuen Schwestern und Brüdern, den Engeln erwarten. Sie erwarten sich in uns diese Bewegung, dass das Leben Gottes in uns aufersteht, dann werden wir uns umarmen und das wird das kosmische Pfingsten sein und ihr werdet nicht mehr für die Erde besorgt sein, für die politischen, mafiosen, egoistischen Ereignisse. Der Herr wird seine Hand anlegen.

Ich segne euch, ich beschütze und begleite euch mit dem Gebet, mit unserem ständigen Vorwärtsgehen, damit ihr alle aufeinander zugeht, um ein großes Volk auf der Erde zu bilden, das der Kirche des ganzen Universums angehört, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. 2. Sonntag der Osterzeit: 1. Lesung: Apg 5,12-16; 2. Lesung: Offb 1,9-11a.12-13.17-19; Evangelium: Joh 20,19-31

[2] Vgl. Botschaft Jesu vom 20. April 2019 mit dem Titel „Die Macht des Dreifaltigen Wirbels“, die am 27. April 2019 auf https://unterwegszurneuenschoepfung.org veröffentlicht wurde.

[3] Greta Thunberg ist eine sechzehnjährige Schwedin, die bekannt ist für ihr regelmäßigen Kundgebungen mit dem Slogan „Schulstreik für das Klima“.

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