Gedanken – „Die Darstellung Jesu im Tempel“

von Stefania Caterina und Pater Tomislav Vlašić

(übersetztes Audio)

  1. Februar 2019

Pater Tomislav: Liebe Schwestern, liebe Brüder, ich wünsche euch allen ein schönes Fest, das Fest der Reinigung, das Fest der Darstellung Jesu durch die Allerheiligste Jungfrau Maria und den Heiligen Josef, und in diesem Fest hat sich das Licht Gottes, die Wahrheit Gottes Jesus Christus offenbart.

Wie wir gesagt haben sind wir in diesem Jahr auf besondere Weise dazu aufgerufen, gemeinsam mit der ganzen Kirche des Universums, den Heiligen, den Engeln, den Gott treuen Schwestern und Brüdern und mit allen an Jesus Christus Glaubenden des Universums an den Festen teilzunehmen. Wir haben gehört, dass sich die Kirche des ganzen Universums positioniert hat, sie ist auf die Erde konzentriert. Die ganze Liebe des Universums ist jetzt auf die Erde ausgerichtet, auf die Gläubigen der Erde und jetzt ist der Augenblick, an dem sich die Gläubigen der Erde positionieren müssen, sich im Tempel Gottes darbringen, ihren Glauben bekennen und der ganzen Menschheit ein wahres Zeugnis abgeben müssen. Und dabei helfen uns die Schwestern und Brüder des ganzen Universums, die Lebenden und Verstorbenen.

Diese Positionierung all jener, die an Jesus Christus, an den Dreifaltigen Gott und an das Leben im ganzen Universum glauben ist von grundlegender Bedeutung. Wir werden um nichts anderes gebeten als das zu bekennen, was die Kirche in diesen 20 Jahrhunderten mit dem Mund verkündet hat, und zwar in Gemeinschaft mit dem ganzen Universum.

Wir feiern den Tag der Reinigung. Zu Beginn dieses Jahres hat uns der Heilige Michael gesagt, dass ein Jahr der großen Reinigung der Erde beginnt und dass sie bei den an Jesus Christus Glaubenden beginnt.

Der Heilige Lukas spricht von ihrer Reinigung: «Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.»[1] Und wie wird Maria gereinigt, die unbefleckt ist? Sie ist im Hinblick auf die Darstellung des Herrn, seinen Tod und seine Auferstehung unbefleckt. Im Tempel hat Sie den Sohn als Opfer dargebracht. Überlegt ihr Mütter, ihr Frauen, was es bedeutet, in die Kirche zu gehen und die Kinder darzubringen, damit sie vollkommen Gott angehören mögen, ohne jedes Interesse den Kindern gegenüber. Unter den treuen Schwestern und Brüdern des Universums ist das völlig normal, es erfolgt ab dem Zeitpunkt der Empfängnis und es zeigt sich bereits in der Kindheit, dass die Kinder Gott dargebracht wurden, für Ihn, dass sie nicht den Eltern gehören, sondern Gott, damit Gott sie führen möge.

Maria ist gleichzeitig die Mutter der Kirche und heute versammelt Sie alle Kinder Gottes um sich, alle Gläubigen, um sie Gott darzubringen, aber erwachsene Gläubige, die sagen: ich möchte auf bedingungslose Weise dem Dreifaltigen Gott durch Jesus Christus angehören. Für mich ist Gott der Mittelpunkt meines Lebens. Ich bringe meine Kinder, die Menschheit der Erde mit den Schwierigkeiten dar, die sie durchlebt, damit sie angezogen wird, damit all jene, die guten Willens sind angezogen werden, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen.

Heute ist der Tag dafür gereinigt zu werden wie Maria, und die Kirche spricht von ihrer Reinigung, ihrem Weg zur neuen Schöpfung, zur Offenbarung Jesu Christi. Aber unsere Entscheidung muss dieses Jahr wahrhaftig, tiefgehend, konkret und entscheidend sein, damit das mächtige Licht der Allerheiligsten Dreifaltigkeit die Kirche erleuchte, jene Kirche, die dem Dreifaltigen Gott angehören möchte, die Kirche, die mit allen Kindern Gottes im ganzen Universum vereint ist, mit den Lebenden und Verstorbenen, um ihren glorreichen Leib zu bilden. Ihr könnt also verstehen, dass nur durch das Unbefleckte Herz Mariens die Kirche darauf vorbereitet sein kann, Jesus Christus anzunehmen, Ihn Gott Vater als einziges Mittel der Aussöhnung mit dem Dreifaltigen Gott darzubringen; jene Kirche, die jede Manipulation, jede Sünde loslassen und auch ihre Schwächen darbringen muss, um gereinigt und in das dreifaltige Leben erhoben zu werden; die Kirche, die völlig von der dreifaltigen Liebe im Heiligen Geist angetrieben werden muss.

Die erste Lesung des Propheten Maleachi sagt uns: «Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.»[2] Wer ist dieser Bote? Wir haben gesagt, dass der Vorläufer der Zweiten Wiederkehr Jesu Christi der Heilige Michael ist. Aber der Heilige Michael bereitet mit seinen Heerscharen die ganze Kirche des Universums vor, also muss die ganze Kirche des Universums ein Bote werden, eine vom dreifaltigen Leben pulsierende Zelle sein, die jeden Geist des Bösen in die Enge treibt und nicht nur in die Enge treibt, sondern ihn schwächt und aus der Menschheit ausstößt. Das ist die Aufgabe der Kirche des ganzen Universums.

Die Kirche des ganzen Universums, die Erzengel, die Engel, die treuen Schwestern und Brüder und die Heiligen haben ein machtvolles Wirken für die Erde begonnen. Die Gläubigen, die wahren Gläubigen werden diesen Vorteil spüren. Wer Widerstand leisten will, wird leiden, wer sich dem Dreifaltigen Gott entgegensetzt, wird fallen und beiseite gelegt werden. Das ist die Reinigung, die uns zur neuen Schöpfung, zu einem ewigen Leben führen wird, nach dem wir uns sehnen und das wir uns in unserem Innersten wünschen, aber wir müssen hervorsprießen wie der Frühling, frei, entschlossen ein neues Leben zu leben und dieses neue Leben zu bezeugen.

Normalerweise sehen wir die Allerheiligste Jungfrau Maria, die den Sohn darbringt und dafür, was in der Mutter geschieht, die den Sohn aufopfert, in ihrem Opfer völlig mit dem Sohn vereint ist, gibt es einen stillen Zeugen, den wir vergessen: den Heiligen Josef. Er ist nicht der leibliche Vater Jesu, aber er hat in Maria den Sohn Gottes angenommen. So wie Maria, die Unbefleckte, ganz rein, so nimmt auch er, der rein ist, an ihrer Unbeflecktheit teil. Gemeinsam mit Ihr nimmt er Den an, der die Erde und das ganze Universum reinigt. In dieser Handlung, die für einen Mann nicht ohne Bedeutung ist – eine Frau anzunehmen, die in ihrem Schoß ein Kind trägt – und der Heilige Josef hat Ihn als seines angenommen, dann ist die Muttergottes, die Allerheiligste Jungfrau Maria seine Braut. Das ist das Beispiel für jeden von uns, wie er sich nähern kann, um Jesus Christus durch die Unbefleckte Mutter Maria anzunehmen.

Was ist also unsere Evangelisierung der Erde? Vor allem ist es diese unsere Darbringung im Tempel Gottes, wie sich die Allerheiligste Mutter Maria, der Heilige Josef, dargebracht haben, im Opfer mit Christus vereint und ihr habt gehört, was geschehen ist: die Gerechten des Alten Testaments wurden erleuchtet: der Heilige Simeon, Hanna. Viele, viele werden erleuchtet werden auf der Erde in der Kirche, außerhalb der Kirche, in vielen Religionen, in vielen Ideologien. Wenn die Kirche des ganzen Universums – ich spreche von jenem Teil der Kirche auf der Erde, die an der Kirche Jesu Christi des ganzen Universums teilnimmt – wenn diese Kirche jedes Mal diese Darstellung lebt, wenn sie in den Tempel eintritt, in den eigenen Tempel in sich, in der Seele, in den Tempel, in dem Jesus Christus eucharistisch ist, dann wird das Licht das ganze Universum erleuchten. Nur wenn wir diese Dynamik des Lichts überbringen, dann werden unsere Worte, unsere Riten, unsere Gesten Licht überbringen.

Es gibt noch einen anderen Aspekt, den uns der Brief an die Hebräer zeigt: Jesus hat sich den Menschen ähnlich gemacht[3]. Der Sohn Gottes hat mit uns alles mitgelitten und geteilt und Er hat den Tod in uns besiegt, den Tod, den Ursprung der Angst, den Ursprung der Verzweiflung, den Ursprung der Leere. Der Tod lässt in dem, der nicht glaubt eine völlige Leere zurück und diese Leere ist die Wurzel all unserer Schwierigkeiten. Das Volk Jesu Christi in der Kirche des ganzen Universums muss also Christus ähnlich werden, es muss der Muttergottes ähnlich werden. Wir sind bereits in Schwierigkeiten und diese Schwierigkeiten zeigen sich immer mehr. Das Volk Gottes muss diese Schwierigkeiten wahrnehmen und die Konsequenzen dieser Schwierigkeiten Gott darbringen, es muss sich Gott darbringen, damit Jesus Christus, der einzige Mittler, der einzige Erlöser die Menschheit heilen möge. Auf diese Weise wird die Kirche sein Mystischer Leib, nicht eine Kirche, die die Wahrheiten verkündet, die wahr sind, deren Verhalten aber Zweifel hervorruft; eine Kirche, die Jesus Christus in der Dynamik des Erlösers im eigenen Körper annimmt, in der eigenen Gemeinschaft, damit die Eucharistie in der Kirche lebendig ist, so wie Jesus Christus vom Tod zum Leben übergegangen ist. Jede Feier möge diesen Effekt in jedem von uns haben zugunsten der ganzen Menschheit.

Das ist die Wahrheit und das ganze Universum erwartet sie sich von der Erde, von den Gläubigen der Erde. Wer diese Worte also hört, der positioniere sich und mache sich mit all jenen auf den Weg, die sich dazu entschieden haben, der Kirche Jesu Christi des ganzen Universums anzugehören, um den Weg für das glorreiche Kommen Christi zu öffnen, das dieses Fest im Eröffnungsvers[4] unterstreicht, die glorreiche Offenbarung Christi. Wenn wir das nicht in Betracht ziehen auf der Erde, dann wird in der Kirche alles flach. Mut also all jenen, die glauben und machen wir uns gemeinsam dieses Jahr auf den Weg, vereinen wir uns in diesem Opfer und stärken diese Vereinigung, damit diese Vereinigung zwischen uns im Heiligen Geist die ganze Kirche des Universums, alle Kinder Gottes vereinen möge und wenn all das durch das Unbefleckte Herz Mariens im Heiligen Geist durch Jesus Christus vollbracht ist, dann sind wir bereit in die neue Schöpfung einzutreten.

Und ich segne euch, damit dieses Fest jeden von euch erleuchten möge, um euch großzügig zur Verfügung zu stellen die Erlösung zu leben und zu bezeugen, all jene darzubringen, die guten Willens sind, damit sie erleuchtet werden und zum Licht Christi gebracht werden. Ich segne euch, damit dieses Licht jeden Tag die ganze Erde und das ganze Universum immer mehr erleuchten möge, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

[1] Vgl. Lk 2,22-40

[2] Vgl. Mal 3,1-4

[3] Vgl. Hebr 2,14-18

[4] Vgl. Sal 48 (47),10-11

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s