“Es sind keine Außerirdischen sondern Kinder Gottes”

Stefania Caterina erzählt auf “Affaritaliani.it” von ihren Offenbarungen.

http://affaritaliani.libero.it

DIE GESCHICHTE: „1998 ereignete sich eine wichtige Wendung in meinen Erfahrungen. Jesus und alle Instrumente, die sich in seinem Namen vorstellten, begannen mir offen von einem Plan Gottes für das ganze Universum zu erzählen, der die gesamte Schöpfung miteinbeziehen würde bis hin zu ihrer Umwandlung.“ In einem langen Interview erzählt Stefania Caterina (seit ‘94 geweihte Lain) in Affaritaliani.it von ihren göttlichen Offenbarungen, von denen sie in verschiedenen Büchern gesprochen hat und die „sie begleiten“ seit sie ein Kind ist. Außerdem stellt sie den Unterschied zwischen ihren Visionen und den Sichtungen von Ufos klar: „Ich bin niemals physisch an Bord fremder Raumschiffe gewesen, aber im Geist habe ich viele Planeten besucht und viele Erklärungen über sie erhalten. In meinen Erfahrungen sind die Bewohner anderer Planeten nie als Außerirdische bezeichnet worden – eine Bezeichnung, die mir nicht sehr gefällt – das heißt als Wesen, die anders sind als wir, außerhalb unseres Lebens. Sie wurden mir im Gegenteil als Brüder und Schwestern gezeigt, und so haben sie sich mir auch vorgestellt, geschaffen nach dem Ebenbild Gottes, erlöst durch Jesus Christus.“

stefania

Stefania Caterina wurde am 19. Jänner 1959 in Genua in einer katholischen, ihren Glauben praktizierenden Familie geboren, in der sie eine solide christliche Erziehung erhalten hat. In ihrer Jugend nahm sie an verschiedenen kirchlichen Bewegungen teil und widmete sich ehrenamtlichen Aktivitäten und der Lehre des Katechismus. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete sie sieben Jahre als Beamtin in der öffentlichen Verwaltung. 1994 entschied sie sich dazu, alles hinter sich zu lassen, um sich ganz Gott und Seinem Werk zu weihen und dem Herrn so die von Ihm erhaltenen Gaben zur Verfügung zu stellen. In einem langen Interview mit Affaritaliani.it erzählt sie von ihren Offenbarungen.

Von all den Offenbarungen, die Sie erhalten haben, welche war die wichtigste? Und warum?

Um auf diese Frage antworten zu können finde ich es hilfreich, ein paar einleitende Worte zu machen und kurz auf die wichtigsten Etappen meines geistigen Weges einzugehen. Die Offenbarungen haben sehr bald in meinem Leben begonnen; meine Erinnerungen reichen bis in die Kindheit zurück. Sie haben mein menschliches und mein geistiges Wachstum begleitet. Sie haben sich entwickelt in dem Verhältnis, in dem ich fähig war, sie zu verstehen, was sich klarerweise je nach Alter und Erfahrungen, die ich von Mal zu Mal im Leben durchlief, veränderte. Immer schon, seit dem zarten Kindheitsalter, habe ich eine feste und klare Stimme gehört, die in mir sprach und mir viele geistige Dinge erklärte, mir aber auch Rat in den kleinen Dingen des Alltags gab und mir zu verstehen half, was ich nicht verstand. Oft sah ich Jesus, aber ich war sehr klein und nahm all das mit Natürlichkeit an ohne mir Fragen zu stellen. Während ich größer wurde, ahnte ich, dass die Stimme, die zu mir sprach, etwas war, das von mir verschieden war, in Anbetracht der Tatsache, dass sie Gedanken ausdrückte, die sich von den meinen unterschieden und häufig meine Standpunkte korrigierte.

Die Offenbarungen, die ich während meiner Kindheit und Jugend erhielt, dienten hauptsächlich dazu, die Fundamente der Erkenntnis Gottes und des geistigen Weges zu legen, der die Aufgabe jedes Christen ist. Zu dieser Zeit konnte ich dem Ganzen keinen Namen geben. Ich hatte mich nie für mystische Phänomene interessiert, noch hatte ich mit Experten auf diesem Gebiet gesprochen, obwohl ich religiöse Bewegungen und wertvolle Priester kannte und besuchte. Ich war zu der persönlichen Überzeugung gelangt, dass es sich dabei um das handle, was man mit „die Stimme des Gewissens“ bezeichnet und dass es deshalb etwas Natürliches sei, eine Gnade Gottes, die jedem Einzelnen gewährt wird und nicht nur mir. Ich war überzeugt davon, dass alle die gleichen Erfahrungen machen würden, und deshalb kam es mir nicht einmal in den Sinn, um Erklärungen diesbezüglich zu bitten. Ich erinnere mich gut, dass ich in meiner Jugend, als mir eine Freundin ihre Probleme anvertraute, ihr riet, ihre Stimme des Gewissens um Hilfe zu bitten, überzeugt davon, dass diese ihr antworten müsste, so wie es bei mir der Fall war.

Mit 25 Jahren, als ich zufällig mit einem lieben Freund der Familie sprach, einer sehr gläubigen Person und viel älter als ich, die Erfahrung mit außergewöhnlichen Phänomenen hatte, deutete ich auf „die Stimme meines Gewisses“ hin. Diese Person half mir besser zu verstehen, was in mir vorging und brachte mich in Kontakt mit Pater Bonaventura Maria Raschi, einem in meiner Stadt, Genua, für seine großen mystischen Erfahrungen sehr bekannten Franziskanerbruder. Mit seiner Hilfe begann ich einen intensiven geistigen Weg, der heute noch andauert. Der Herr hat es nicht daran fehlen lassen, mir äußere Zeichen zu geben um zu bestätigten, was in mir geschah. Die Offenbarungen, die ich in dieser Zeit erhielt, waren darauf gerichtet, mir der Wirklichkeit in mir bewusst zu werden, um die Belehrungen, die ich erhielt, zu verstehen und in die Praxis umzusetzen und um von dem Zeugnis abzulegen, wovon ich in Kenntnis gesetzt wurde, auch wenn es sich noch um ein Zeugnis handelte, das sich auf den Freundes- und Bekanntenkreis beschränkte. In dieser Zeit war die Gestalt Jesu im Mittelpunkt. Er nahm in meinem Leben die Rolle des Lehrers ein. Er bereitete mich auf die Sendung vor, die mich erwartete ohne mir dabei die Schwierigkeiten zu verheimlichen, die mir dabei begegnen würden und wiederholte häufig, dass ich von ihm zu sehr vielen Menschen zu sprechen hätte. Nach und nach erschienen andere Instrumente an der Seite Jesu beginnend mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria, dann die Engel, die Heiligen bis hin zu den Brüdern und Schwestern anderer Planeten. Es begann auch die tiefe und berührende Erfahrung mit den Seelen der Verstorbenen, die mit der Erlaubnis Gottes zu mir kamen, um um Hilfe und Gebete zu bitten und um nicht zu vergessen die vielen und starken Erfahrungen auf dem Gebiet der Heilung der genetischen Wurzeln. Durch all das begann sich vor meinen Augen ein sehr umfangreiches Bild des Werkes Gottes zu entwickeln; es tauchte ein Panorama von Situationen und Ereignissen auf, in deren Mittelpunkt sich deutlich die Gestalt Jesu abzeichnete, zu dem alles ständig zurückgeführt werden musste.

Mein Leben nahm eine ganz präzise Richtung ein, und in mir wurde der Entschluss immer klarer, alles zurückzulassen, um Gott zu dienen, indem ich ihm mein gesamtes Leben hingab, um völlig für seine Pläne und Wünsche zur Verfügung stehen zu können. 1994 ließ ich meine Familie und meine Arbeit zurück und vereinte mich mit anderen Personen, die an dieselben Ideale glaubten wie ich und mit denen ich auch heute lebe. Mit ihnen teile ich den Weg, die Erfahrungen und die Verpflichtung, Zeugnis abzulegen.

1998 ereignete sich eine weitere wichtige Wendung in meinen Erfahrungen. Jesus und all seine Instrumente, die sich in seinem Namen vorstellten, begannen mir offen von einem Plan Gottes für das ganze Universum zu erzählen, der die gesamte Schöpfung miteinbeziehen würde bis hin zu deren Umwandlung; die Einleitung der glorreichen Wiederkehr Christi, die Vorbereitung der Menschheit auf die endgültige Entscheidung zwischen Gott und Satan, zwischen dem Guten und dem Bösen. Mir wurde erklärt, dass es durch diesen Plan schrittweise dazu kommen würde, in Christus alles zu vereinen, alles, was im Himmel und auf Erden ist, gemäß der Definition des Hl. Apostels Paulus in dem Brief an die Epheser (vgl. Eph 1, 8-12). Das Wirken Gottes durch Jesus Christus würde die Menschheit dazu bringen, eine neue Dimension im Geist zu leben, soweit bis Jesus Christus selbst am Ende der Zeiten die gesamte, erlöste Schöpfung Gott Vater übergeben würde. Es würde ein stufenweiser aber unaufhaltsamer Weg sein.

Nachdem Er mir all das geoffenbart hatte, sagte mir Jesus, dass die Offenbarungen, die ich von jetzt an erhalten würde, eines Tages der Menschheit zur Kenntnis gebracht werden müssten. Ich müsste bereit sein, diese Offenbarungen mit Demut und einer Haltung tiefgreifender Offenheit anzunehmen, sie zu verstehen und zu leben. Eines Tages wäre ich aufgerufen, die Existenz dieses Planes mit Mut und Ehrlichkeit zu bezeugen ohne mich dabei zurückzuziehen, welcher Preis dafür auch zu zahlen sei. Seither setzen die Offenbarungen, die ich erhalte, damit fort, den Plan Gottes, das ganze Universum in Christus zu vereinen, im Detail zu beschreiben. Davon habe ich in all meinen Büchern gesprochen und das bezeuge ich vor jedem, der daran interessiert ist das kennenzulernen, was Gott in der Schöpfung zugunsten seiner Kinder tut.

Um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen, ich würde sagen, dass die wichtigste unter all den erhaltenen Offenbarungen gerade jene ist, die die Existenz und Verwirklichung des Planes Gottes beschreibt, alles in Christus zu vereinen. Ich denke, dass diese Offenbarung der Eckpfeiler für alle anderen ist, der zentrale Punkt, auf den alle Erkenntnisse hinstreben, die ich über die Jahre hinweg durch die außergewöhnlichen Erfahrungen erworben habe. In dieser Offenbarung wird alles fortwährend auf die Gestalt Jesu Christi verwiesen, dem einzigen Retter und Vermittler; sein Tod und seine Auferstehung sind der Kern dessen, was ist, was war und was sein wird, sie sind der Mittelpunkt des Wirken Gottes, das die Lebenden und die Verstorbenen miteinbezieht. Deshalb halte ich diese Offenbarung für grundlegend, denn sie erlaubt einen Leseschlüssel für das, was in der Wirklichkeit auf der Erde sowie im Universum existiert und geschieht.

Was war Ihre erste Offenbarung? Wie haben Sie diesen Moment erlebt? Hatten Sie Angst?

Wie ich schon gesagt habe, erinnere ich mich nicht an einen bestimmten Augenblick in meinem Leben, in dem ich meine erste Offenbarung erhalten habe, da ich diese Erfahrungen schon von klein auf habe. Aber ich erinnere mich besonders an eine Erfahrung; es handelt sich um eine Vision, die ich hatte, als ich ungefähr fünf Jahre alt war. Ich sah den gekreuzigten Jesus und stand zu Füßen des Kreuzes. Das Blut Jesu machte mich nass, und ich war mit Schmerz erfüllt und weinte; ich wollte auf das Kreuz hinaufsteigen, um Jesus loszumachen und ihn dieser Marter zu entreißen. Ich war ein Kind von wenigen Jahren und konnte nichts machen; außerdem waren viele böse Menschen da, die um das Kreuz herum standen und schrien. Dann hat Jesus plötzlich seinen rechten Arm vom Kreuz gelöst und zu mir gesagt, ich solle mich ihm nähern; Er hat mich mit seinem Arm umfasst, zu sich hinaufgehoben und meinen Kopf an sein Herz gelehnt. Sein Blut machte mich völlig nass, und ich küsste seine Brust. Ich hatte keinerlei Angst, und der Schmerz war vergangen. Ich war glücklich, bei Jesus sein zu können, auch wenn Er am Kreuz hing.

Diese Vision hat sich in der Kindheit und Jugend noch öfter wiederholt. Indem ich durch die Prüfungen des Lebens hindurchging verstand ich, was mir diese Vision sagen wollte: es bedeutete, in jeder Situation bei Jesus zu sein, mich auch im Schmerz mit ihm zu vereinen und dass Er mich nie alleine lassen würde. So ist es gewesen, und das kann ich bezeugen; der machtvolle Arm Jesu hat mich immer unterstützt und mir die Kraft und die Gnade geschenkt, Zeugnis für ihn abzulegen, auch durch das, was ich schreibe, auch in diesem Augenblick.

Haben Sie sich gefragt, warum gerade Sie ausgewählt wurden, um diese Offenbarungen zu erhalten?

Natürlich habe ich mich das gefragt! Wenn wir in der Kindheit Erfahrungen mit Einfachheit und ohne viele Fragen annehmen, so möchten wir, wenn wir älter werden, verstehen, was mit uns geschieht; ich denke, das gilt für jeden. Als Jugendliche und mit dem Bewusstsein, dass meine Erfahrungen außergewöhnlicher Natur waren, begann ich mich zu fragen, warum dies gerade mir geschah. Ich hatte nichts gesucht noch war ich jemals eine besonders ehrgeizige Person gewesen oder hätte mir gewünscht, mich besonders hervorzutun. Im Gegenteil, ich war eher schüchtern und reserviert, und der Gedanke, mich eines Tages der Neugier der Leute aussetzen zu müssen, war für mich nicht sehr verlockend. Bis Jesus mir eines Tages sagte: „Wenn ich gerade dich ausgewählt habe, wer bist du, meine Entscheidung in Frage zu stellen?

Ab diesem Zeitpunkt habe ich verstanden, dass niemand von uns besser ist als die anderen, und dass es an Gott liegt zu wählen, nicht an uns. Er weiß, warum Er mich ausgewählt hat, und Er kennt mich viel besser als ich mich selbst kenne. Ich habe auch verstanden, dass man den Willen Gottes für uns annehmen kann oder nicht, man kann ihn verstehen oder nicht; etwas darf man allerdings nie machen: ihn in Frage zu stellen. Und so war es auch bei mir. Ich habe ihn nicht immer sofort verstanden, und ich war auch nicht immer sofort bereit ihn anzunehmen, denn ich bin ein menschliches Wesen mit meinen Grenzen und meiner Schwachheit; aber ich habe Gott nie in Frage gestellt, ich habe mich von seiner Hand führen lassen, auch mit geschlossenen Augen, auch, als Er von mir verlangt hat, über das Wasser zu gehen (vgl. Mt 14, 22-33). Indem ich das tat, gelang es mir immer zu verstehen und alles anzunehmen.

Außerdem hat mir Jesus immer erklärt, dass Er niemanden darum bitten würde an etwas zu glauben, was er nicht imstande sei zu verstehen; es wird uns immer das innere Licht gegeben um zu verstehen, was von uns verlangt wird, denn wir sind freie Wesen. Gott respektiert unsere Freiheit bis ins Letzte, und Er verlangt von uns, freiwillig seinem Willen nachzukommen. Wenn es geschieht, dass ich nicht sofort verstehe, bitte ich Gott mich zu führen und mir die Gnade zu schenken verstehen zu können, und das Licht kommt immer. Jesus erwartet von mir, dass ich als Erste verstehe, was mir gezeigt und erklärt wurde und dass ich es in meinem Alltag in die Praxis umsetze. Das erscheint mir völlig nachvollziehbar: wenn ich nicht lebe, wovon ich den anderen erzähle, wie könnte ich glaubwürdig sein? Ich fühle mich nicht dazu berufen, schöne Theorien zu verbreiten oder irgend ein Phänomen zu offenbaren, sondern zu bezeugen, was ich erlebt habe, was vom Himmel herabgekommen ist, um in mir Fleisch zu werden durch meinen Glauben, meine Hoffnung  und meine Liebe, auch durch die Mühe meines täglichen Lebens. Ja, der Glaube ist ein Geschenk aber auch eine Errungenschaft, und in den Erfahrungen des Lebens auf der Erde ist der Kampf zwischen dem Bösen, den Grenzen und der Verdorbenheit sehr gegenwärtig. Aber meine Erfahrung ist, dass, wenn ich mein Leben Gott aufopfere, die Schwierigkeiten, denen wir zu begegnen haben, nie größer sind als die Kraft, die uns geschenkt wird.

Heute stelle ich mir keine Fragen mehr darüber, warum ausgerechnet ich ausgewählt wurde; das, was mich wirklich interessiert ist, wie ich am besten auf die Wünsche des Herrn antworten und völlig an seinem Wirken teilhaben kann, indem ich mich ihm völlig übergebe und ihm mein Leben bedingungslos hingebe. Ich kann nicht behaupten, dass ich vollkommen bin, niemand ist das, aber ich bemühe mich, mein Bestes zu geben. Gott gefällt unser großzügiger Einsatz. Mehr als die Resultate interessieren ihn die Reinheit unserer Absichten und die Rechtschaffenheit unseres Gewissens.

Heute wird viel über die Sichtung von Ufos und Außerirdischen gesprochen. Sie haben deutlich Abstand genommen von irgendwelchen Vergleichen zwischen Ihren Offenbarungen und den Sichtungen von Ufos oder New-Age-Bewegungen. Können Sie ein für alle Mal den Unterschied erklären?

Ich möchte vorausschicken, dass ich Respekt vor den Erfahrungen eines Jeden habe, und ich habe nicht die Absicht, gegen irgendjemand einen Kreuzzug zu machen. Auch wenn es wahr ist, dass wir auf dem Gebiet der Ufologie zum Teil einer gewissen Verwirrung begegnen, bin ich dennoch überzeugt, dass es in diesem Bereich viele wertvolle Personen gibt, die ihr Leben der Suche nach der Wahrheit hinsichtlich des Lebens im Universum gewidmet haben und einen beachtlichen Beitrag in diese Richtung leisten. Deshalb habe ich keinen Abstand von den Erfahrungen anderer genommen sondern von einem bestimmten Zugang zu diesem Thema, den ich nicht teile und möchte das genauer erklären.

Meine Erfahrungen auf diesem Gebiet gehen nicht von der Beobachtung von Phänomenen oder einem technisch-wissenschaftlichen Studium aus. Es handelt sich dabei auch nicht um das grundlegende Thema der Offenbarungen, die ich erhalte. Meine Erfahrungen geschehen im Geist, und zwar wenn sich mein Geist mit Gott vereint durch meine Hingabe an ihn und durch das Gebet. Nicht ich suche zu verstehen. Ich beschränke mich darauf, mich selbst Gott aufzuopfern, ich bete und opfere mich ihm auf; es ist sein Geist, der mich in Kommunikation mit dieser Wirklichkeit bringt, indem Er sie vor meinen Augen offenbart, wie sie in Gott ist.

Es handelt sich nicht um irgendeinen sporadischen Kontakt (ich bin keine Kontaktsuchende) oder irgendeine vereinzelte Offenbarung. Es handelt sich vielmehr um eine Kommunikation, die frei im Heiligen Geist fließt. Ich bin niemals physisch an Bord fremder Raumschiffe gewesen, aber im Geist habe ich viele Planeten besucht und konnte mir über die Lebensbedingungen viele Brüder und Schwestern im Universum klarwerden, indem ich diesbezüglich viele Erklärungen erhalten habe.

In meinen Erfahrungen sind die Bewohner anderer Planeten nie als Außerirdische bezeichnet worden – eine Bezeichnung, die mir nicht sehr gefällt – das heißt als Wesen, die anders sind als wir, außerhalb unseres Lebens. Sie wurden mir im Gegenteil als Brüder und Schwestern gezeigt, und so haben sie sich mir auch vorgestellt, geschaffen nach dem Ebenbild Gottes, erlöst durch Jesus Christus. Sie besitzen dieselbe Würde als Kinder Gottes wie wir und sind wie wir dazu bestimmt, am Reich Gottes teilzuhaben. Sie sind auch nicht mit den Engeln gleichzusetzen, deren Gegenwart in meinem Leben und in den Offenbarungen wirklich relevant ist; Letztere sind reine Geister im Dienst Gottes, jene, die dem Volk den Weg öffnen hin zur Verwirklichung der göttlichen Verheißungen.

Worauf ich vorhin schon hingewiesen habe ist, dass alles, was im Universum existiert und sich bewegt, Teil des viel größeren Bildes des Wirken Gottes in dieser Zeit ist, ein Wirken, das alles, was im Universum existiert immer mehr ans Licht bringt. Nicht einmal die Heiligen im Paradies oder die Seelen der Verstorbenen entziehen sich diesem göttlichen Wirken, im Gegenteil, sie nehmen völlig teil an der Verwirklichung des Planes Gottes, alles in Christus zu vereinen. Selbst die höllischen Kräfte werden sich der Macht Gottes stellen müssen, die auch zwischen deren treuen Kindern durchgehen wird.

Im Mittelpunkt des Universums steht Jesus Christus, der die gesamte Schöpfung stützt. Sein unaufhörliches Werk zieht jeden Menschen eines jeden Planeten an sich heran, der sich früher oder später mit ihm von Angesicht zu Angesicht wiederfinden wird. Jesus ist der König des Universums, jener, der auf die Erde gekommen ist, um die gesamte Menschheit des Universums vom Bösen und von der Verdorbenheit loszukaufen, um das Antlitz des Vaters zu enthüllen und sein Reich zu errichten. Das Reich Gottes ist das Reich Christi, das aus genau bestimmten Werten und Gesetzen gemacht ist, die im ganzen Universum dieselben sind. Das Reich Gottes lebt schon heute in vielen, die es annehmen. Es breitet sich aus durch jene, die seine Werte und Gesetze leben. Dennoch wird es sich auf das ganze Universum ausbreiten müssen; deshalb wird die gesamte Menschheit aufgerufen sein sich zu entscheiden, ob sie an diesem Reich teilhaben will oder nicht oder ob sie beabsichtigt, dem Reich Satans anzugehören, dessen Werte sich im Egoismus und in der Verdorbenheit ausdrücken. Am Ende der Zeiten wird Jesus endgültig sein Reich festigen und es Gott Vater in der Macht des Heiligen Geistes übergeben, nachdem Er es endgültig vom Bösen und vom Tod getrennt hat. Es werden all jene daran teilhaben, die es aufrichtig und freiwillig gewählt haben. Das wird die neue Schöpfung sein, der neue Himmel und die neue Erde von denen die Bibel spricht (vgl. Offb 21). Das Wirken Gottes in dieser Zeit und die Sendung all jener, die sich ihm hingeben, ist die, die Nachricht und das Zeugnis der Werte und der Gesetze des Reiches Gottes, die Jesus Christus uns gelehrt hat zu jedem Menschen zu bringen. In diesem Licht müssen die Offenbarungen, die ich erhalte, gelesen werden: Sie sind ein Zeugnis des Wirken Gottes und seines Reiches, das das Reich Christi ist.

Ich würde sagen, dass meine Erfahrungen zu einer christuszentrierten Sichtweise hinsichtlich des Lebens im Universum führen, das völlig eingebunden ist in den Heilsplan, der im Evangelium verkündet wird. Und es ist genau diese Christuszentriertheit, die meiner Meinung nach den Unterschied zum Bereich der Ufologie, der New-Age-Bewegungen oder anderer Erfahrungen ausmacht, die ich, ich wiederhole, keinesfalls beurteilen will.

Was hält die Kirche von Ihren Büchern und Ihren Offenbarungen? Welche „offiziellen“ Reaktionen hat es gegeben?

Bis heute hat sich die Kirche nicht öffentlich zu meinen Büchern geäußert und mehr im Allgemeinen über die Offenbarungen, die ich erhalten habe. Es gab vereinzelte Stellungnahmen aus dem katholischen Milieu, die allerdings nie einen offiziellen Charakter angenommen haben. Die kirchliche Autorität hat die Aufgabe mit gebührender Aufmerksamkeit und vernünftiger Vorsicht zu beobachten und zu unterscheiden. Dennoch weise ich immer gerne darauf hin, dass die Kirche nicht nur aus der kirchlichen Hierarchie besteht sondern auch aus dem Volk Gottes. Letzteres hat in der Heilsgeschichte durch einen Weg des Glaubens übernatürliche Phänomene häufig mit großem Vorsprung gegenüber der Hierarchie anerkannt. Wenn ich diese Kirche betrachte, muss ich sagen, dass meine Bücher eine große Zustimmung in der Öffentlichkeit gefunden haben und nicht nur in Italien; mein erstes Buch „Über die Große Barriere hinaus“1 wurde bereits in sechs Sprachen übersetzt, und weitere Übersetzungen sind im Laufen. Auch für das zweite Buch „Die Geschichte neu schreiben – Band 1 – Im Gedanken Gottes“2 wird an verschiedenen Übersetzungen gearbeitet. Ich bin auch sehr zufrieden über das Interesse, das die Leser der Webseite www.versolanuovacreazione.it entgegenbringen, durch die ein geistiger Weg vorgezeichnet wird für alle, die sich dafür interessieren. Die Botschaften, die monatlich dort veröffentlich werden, wurden sehr geschätzt, sosehr, dass wir daraus ein Buch mit dem gleichen Titel der Webseite gemacht haben: „Hin zur neuen Schöpfung“3. Ich erhalte überdies sehr viele Briefe und Emails von Personen, die ihre Wertschätzung mir gegenüber ausdrücken und mir bestätigen, dass sie ihr Leben zum Besseren hin verändert haben dank der Offenbarungen, die in meinen Büchern enthalten sind. Letztlich bin ich in diesen Jahren vielen Menschen begegnet, die daran interessiert waren, die Themen, die in den Büchern behandelt werden, noch zu vertiefen; ich habe in vielen Menschen den aufrichtigen Wunsch gesehen zu lieben und Gott zu dienen. Das erfüllt mich selbstverständlich mit Freude, aber gleichzeitig fühle ich auch die größer werdende Verantwortung Gott und meinem Nächsten gegenüber, und es drängt mich dazu, mich immer mehr zu bemühen vor Gott zu sein und mich selbst zu verbessern.

Arbeiten Sie gerade an einem neuen Buch? Wovon wird es handeln?

Ja, ich arbeite gerade an einem neuen Buch, dem zweiten Band der Reihe „Die Geschichte neu schreiben“. Es wird sicherlich weitere Vertiefungen über bereits behandelte Themen enthalten, immer auf einer Linie mit dem Plan Gottes, von dem wir gesprochen haben.  Ich muss aber spezifizieren, dass nicht ich entscheide, was und wie etwas zu schreiben ist, sondern dass es der Herr selbst ist, der es tut. Nicht einmal den Titel entscheide ich. Während des Aufsetzens des Textes bin ich dann ständig von der aufmerksamen Führung des Herrn und seiner Instrumente begleitet, zum Beispiel von den Erzengeln, sodass ich weder in meinen Phantasien umherschweifen noch meine eigenen Interpretationen aufdrängen kann. Was nicht bedeutet, dass ich passiv oder losgelöst wäre, ganz im Gegenteil! Während ich ein Buch schreibe, besteht meine Aufgabe darin, für das Wirken Gottes uneingeschränkt offen zu sein, indem ich jede noch so kleine Ambition oder Sorge über den Erfolg oder Misserfolg zur Seite lege. Ich muss einfach ein Instrument sein, eine Art Radiogerät, das die Frequenz rein empfängt ohne Interferenzen. Diese Bücher zu schreiben hat für mich einen Weg im Weg dargestellt. Alles, was ich geschrieben habe, habe ich zuerst in mir gelebt. Ich kann behaupten, dass jedes Buch auch eine sehr wichtige Etappe auf meinem persönlichen Weg gekennzeichnet hat. Ich kehre darauf zurück zu wiederholen, dass ich dazu berufen wurde, die Belehrungen, die ich erhalten habe, als Erste anzunehmen, zu glauben und in die Praxis umzusetzen. Der Herr hat nie von mir verlangt, eine einfache „Wiederholende der Botschaften“ zu sein, sondern ein freier und bewusst lebender Mensch, der die Ereignisse des Geistes versteht und mit seinem ganzen Sein daran teilnimmt. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich nur auf diese Weise ein dem Wirken Gottes treues Instrument sein kann.

1 Der italienische Originaltitel dieses Buches lautet „Oltre la grande barriera“. Dieses Buch ist derzeit noch nicht auf Deutsch aber in Englisch (elektronisches Format), Kroatisch und Spanisch verfügbar.

2 Der italienische Originaltitel dieses Buches lautet „Riscrivere la Storia – Vol 1 Nel pensiero di Dio“. Dieses Buch ist derzeit noch nicht auf Deutsch verfügbar.

3 Der italienische Originaltitel des Buches lautet „Verso la nuova creazione“. Eine deutsche Ausgabe des Buches wurde nicht gedruckt.

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